Haltestelle wurde umbenannt

Aus "HDI-Arena" wird "Robert-Enke-Straße"

Bewährter Platz, neuer Name: Seit dem 1. Juli heißt die Haltestelle am ehemaligen WM-Stadion in Hannover nicht mehr „HDI-Arena“, sondern „Robert-Enke-Straße“. Beim offiziellen Termin zur Umbenennung waren GVH Geschäftsführer Ulf-Birger Franz, Hannover 96-Geschäftsführer Martin Kind, 96-Sportdirektor Marcus Mann und Jan Baßler, der Geschäftsführer der Robert-Enke-Stiftung, dabei und lobten die Entscheidung, die Haltestelle nach dem ehemaligen Nationaltorwart und 96-Kapitän zu benennen.

Die Straße am Stadion ist bereits seit 2011 nach Robert Enke benannt. Seit Anfang des Monats hat das Isernhagener Unternehmen Heinz von Heiden das Namenssponsoring für die Arena übernommen, der Massivhaushersteller wird bei der Haltestellen-Durchsage in den Bussen zusätzlich zur Robert-Enke-Straße erwähnt. An der Haltestelle stoppen die Busse der beliebten ÜSTRA Erlebnislinie 100/200, auf der ausschließlich Elektrobusse eingesetzt werden.

Martin Kind, Ulf-Birger Franz, Marcus Mann und Jan Baßler stehen vor dem Haltestellenmast "Robert-Enke-Straße".
Martin Kind (96-Geschäftsführer), Ulf-Birger Franz (GVH Geschäftsführer), Marcus Mann (96-Sportdirektor) und Jan Baßler (Geschäftsführer der Robert-Enke-Stiftung) vor dem Haltestellenmast "Robert-Enke-Straße".© GVH/Arp

„Für uns ist es eine große Freude, diese Haltestelle nach Robert Enke benennen zu können“, sagte GVH Geschäftsführer Ulf-Birger Franz und erklärte beim Pressetermin, dass die Namensidee für die Umbenennung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ÜSTRA gekommen sei und alle sofort begeistert habe. „Robert Enke steht nicht nur für erfolgreichen und tollen Fußball in Hannover, sondern auch für eine hohe Identifikation.“

Grüße aus Portugal hatte Jan Baßler, der Geschäftsführer der Robert-Enke-Stiftung, mitgebracht. „Teresa Enke ist gerade dort, sie freut sich sehr über die Initiative und die Umsetzung. Es bedeutet ihr nach wie vor viel, dass Robert und der Stiftung weiter große Wertschätzung und Verbundenheit entgegengebracht wird“, sagte Baßler. „Für uns als Stiftung ist das ein tolles Signal, das unsere Arbeit stützt.“

Martin Kind, der 96-Profi-Geschäftsführer, lobte die „verkehrstechnisch gute Lösung der Haltestelle“ und betonte, dass er die Umbenennung „gut“ findet: „Dass der Zusatz Heinz von Heiden Arena bei der Busdurchsage aufgenommen wird, finde ich ebenfalls positiv.“ Dass auch Marcus Mann, der Sportdirektor der „Roten“, sich Zeit für den Termin genommen hatte, kam gut an. „Ich habe Robert Enke leider nicht mehr kennenlernen dürfen. Aber ich weiß sehr genau, was für ein excellenter Torhüter er war. Seine Stationen in Lissabon, Mönchengladbach und Barcelona sprechen für sich, genau wie seine Leistungen in Hannover. Ich weiß aus Gesprächen, dass alle, die ihn erleben durften bei 96, ihn nicht nur als Sportler, sondern auch als Persönlichkeit geschätzt haben.“

 

Für uns ist es eine große Freude, diese Haltestelle nach Robert Enke benennen zu können. Robert Enke steht nicht nur für erfolgreichen und tollen Fußball in Hannover, sondern auch für eine hohe Identifikation.

Portraitbild von Ulf-Birger Franz, Geschäftsführer des GVH
GVH Geschäftsführer Ulf-Birger Franz

Robert Enke war 2004 zu Hannover 96 gewechselt und dort zum Nationaltorwart avanciert. Enke litt an Depressionen und nahm sich am 10. November 2009 das Leben. Die Robert-Enke-Stiftung, deren Vorstandsvorsitzende Teresa Enke ist, fördert mit großem Engagement und Erfolg Maßnahmen und Einrichtungen, die der Aufklärung über die Krankheit Depression dienen. Der Sitz der Stiftung ist in Barsinghausen.