Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Coronavirus und den GVH:

1. Warum fahrt ihr nicht den normalen Fahrplan? Die Züge sind so unnötig voll!

Auch wir müssen den Ausfall von Mitarbeitern kompensieren. Durch die bisherigen Maßnahmen, um den Coronavirus einzudämmen – u. a. das Schließen der Schulen/Kitas und das vermehrte Entsenden vieler Arbeitnehmer ins Homeoffice – sind die Fahrgastzahlen bereits deutlich zurückgegangen. Bedarfsorientiert werden wir unser Angebot durch Verstärker- und Ergänzungsfahrten immer wieder angleichen.

2. Warum verkehren nicht wenigstens Dreiwagenzüge der ÜSTRA?

Die ÜSTRA hat ihr Angebot bedarfsorientiert und situativ durch Ergänzungs- und Verstärkerfahrten ausgebaut, die dem Sonderfahrplan folgen. Dazu zählt u. a. die Stärkung der Linien 1, 3, 4, 5, 6 und 7 durch 3-Wagen-Züge.

3. Gibt es auch Änderungen beim Nachtverkehr?

regiobus stellt bis auf weiteres die sogenannten Nachtliner- sowie Ruftaxi-Verkehre (nachts) ein. Diese Linien verkehren üblicherweise in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag in der Zeit zwischen 01:00 und 05:00 Uhr. Bei der ÜSTRA entfällt ebenfalls der sogenannte Nachtsternverkehr im Bus- und Stadtbahnbereich. Der letzte "Kröpcke-Anschluss" für die Stadtbahnen vor Betriebsschluss fährt um 00:45 Uhr ab, die letzte Fahrt der Linie 10 in Richtung Ahlem ab Hbf. ZOB bereits um 00:20 Uhr. 

4. Warum sind die Fahrpläne nicht in der digitalen Fahrtauskunft hinterlegt?

In der GVH App und auf gvh.de sind die aktuellen Pläne jetzt verfügbar. Aber generell benötigt die fehlerfreie Abgleichung aller Fahrplandaten etwas Zeit, da ja Fahrplandaten aller Verkehrsbetriebe in der Region in unterschiedlichen Auskunftssystemen (efa, GVH App, DB Navigator etc.) zusammengeführt werden müssen.

5. Warum werden in den Bahnen und Bussen nicht alle Türen geöffnet?

Unsere Kolleginnen und Kollegen sind dazu angehalten, bei den Stadtbahnen an den Haltestellen alle Türen zu öffnen. Sollte eine Kollegin/ein Kollege das einmal vergessen, bitten wir um Verständnis. Mehrere Jahrzehnte haben wir unserem Fahrpersonal nahegelegt, besonders im Winter, nicht alle Türen zu öffnen. Diese Gewohnheit legt man schwer über Nacht ab. Wir erinnern die Kolleginnen und Kollegen jetzt mehrmals täglich. Darüber hinaus bleiben im grünen TW6000 die ersten und die letzten Türen eines Zuges geschlossen.

Auch im Busbereich werden nach technischen Möglichkeiten die beiden hinteren Türen geöffnet. Manche Bustypen öffnen die letzte Tür jedoch immer nur auf Anforderung durch den Türtaster. Wir empfehlen deshalb, immer die mittlere Tür zum Ausstieg zu nutzen.

6. Könnt ihr mir meine Monatskarte/meine Fahrkarte erstatten?

Die Verkehrsunternehmen im GVH arbeiten zurzeit an verschiedensten Themen, um den Öffentlichen Personennahverkehr aufrechtzuerhalten. Um die Kräfte für wichtigere Anliegen freizuhalten, werden Anfragen von Abonnenten in Bezug auf Erstattungen in den Kundenzentren bis 15.04.2020 nur schriftlich oder online entgegengenommen. Der GVH und die Unternehmen bitten darum, von entsprechenden Anfragen aktuell abzusehen. In diesen Zeiten geht es vorrangig um die Aufrechterhaltung des Betriebes und die Entlastung der Fahr- und Servicepersonale. Selbstverständlich wird sich der GVH allen Fragestellungen zu gegebener Zeit annehmen. Wenn sich die Situation wieder entspannt, werden kundengerechte Lösungen angeboten.

7. Ich habe etwas im Bus liegen lassen, wie komme ich jetzt an die Fundsache?

Derzeit hat das ÜSTRA Fundbüro geschlossen. Wenn Fundgegenstände eindeutig identifizierbar sein sollten – wie zum Beispiel Personalausweise oder Führerscheine –, werden die Besitzer benachrichtigt. Nach positiver Rückmeldung werden Ausweispapiere per Postversand an den Eigentümer geschickt. Telefonisch ist das Fundbüro montags bis freitags zwischen 10:00 und 18:30 Uhr unter 0511 1668-5080 erreichbar. E-Mails an fundbuero@uestra.de werden ebenfalls bearbeitet. Alle sonstigen derzeit eingehenden Fundsachen werden gelagert und können nach Wiederöffnung des Fundbüros abgeholt werden.

Für Fundsachen in Fahrzeugen der regiobus gilt: Fahrgäste stimmen sich bitte telefonisch mit den zuständigen Betriebshöfen ab. Fahrgäste werden gebeten, ihre verloren gegangenen Gegenstände nicht direkt vor Ort abzuholen, um entsprechende Kontakte zu vermeiden. Wertgegenstände, Bargeld,  Ausweise o. Ä.  können per Post zugeschickt werden. Eine Übersicht der regiobus Betriebshöfe finden Sie hier.

8. Sind das GVH Kundenzentrum, die Service- und Verkaufsstellen noch geöffnet?

Das GVH Kundenzentrum in der Karmarschstraße 30/32 hat weiterhin zu den regulären Zeiten geöffnet (Montag bis Freitag 09:30 bis 20:00 Uhr und Samstag 09:30 bis 18:00 Uhr).

Die regiobus Servicestelle in der Georgstraße 54 verkürzt bis auf Weiteres ihre Öffnungszeiten. Sie ist von Montag bis Freitag zwischen 09:00 und 15:00 Uhr geöffnet.

Die regiobus Servicestellen am ZOB Neustadt und ZOB Wunstorf können weiterhin zu den regulären Zeiten aufgesucht werden (Montag bis Freitag 07:00 bis 18:00 Uhr). Kurzfristige Änderungen dieser Öffnungszeiten erfahren Sie auf regiobus.de.

Aufgrund der von der Bundesregierung und den Regierungschefs der Bundesländer beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung von sozialen Kontakten kann es darüber hinaus bei weiteren Service- und Verkaufsstellen sowie Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen zu Einschränkungen und Schließungen kommen. Deshalb und um möglichst wenig Publikumsverkehr zu haben und damit übergeordneten Empfehlungen zu folgen, raten wir dazu, Fahrkarten vorzugsweise in der GVH App oder an Fahrkartenautomaten zu kaufen.

9. Was ist mit Fahrausweisprüfungen?

Bei den Fahrausweisprüfungen haben wir entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Fahrgäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getroffen. Wir minimieren die möglichen Risiken, aber der Betrieb muss weiterhin finanziert werden.