Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Coronavirus und den GVH:

Muss ich jetzt einen Mund-Nasenschutz in Bus und Bahn tragen? Wo bekomme ich den her?

Durch die bundesweiten Änderungen im Infektionsschutzgesetz ergeben sich Änderungen für die Beförderung im ÖPNV: Seit dem 24. April 2021 tritt bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 eine Tragepflicht von FFP2-Masken oder KN95-/N95-Masken in Bussen und Bahnen in Kraft. Eine OP-Maske, ein Mund-Nasenschutz aus Baumwolle, die Bedeckung mit einem Schal oder einem Halstuch sind nicht mehr ausreichend. Sollte die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen auf unter 100 sinken, gilt die bisherige Regelung, sodass entweder eine FFP2-Maske oder eine OP-Maske getragen werden kann.
Von dieser Regelung ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres, sowie Personen, deren Erkrankung das Tragen einer Maske nicht möglich macht. Letztere sollten ein entsprechendes Attest mit sich führen, welches sie auf Verlangen des Prüfpersonals vorzeigen. Die Maskenpflicht gilt in Fahrzeugen, Stationen und Haltestellen.

Gibt es auch Änderungen beim Nachtverkehr?

regiobus stellt zunächst bis Sonntag, 09.Mai 2021, die sogenannten Nachtliner- sowie Ruftaxi-Verkehre (nachts) ein. Diese Linien verkehren üblicherweise in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag in der Zeit zwischen 01:00 und 05:00 Uhr. Bei der ÜSTRA entfällt ebenfalls bis zunächst Sonntag, 09. Mai, der sogenannte Nachtsternverkehr im Bus- und Stadtbahnbereich. Der letzte "Kröpcke-Anschluss" für die Stadtbahnen vor Betriebsschluss fährt um 00:45 Uhr ab. 

Warum werden in den Bahnen und Bussen nicht alle Türen geöffnet?

Unsere Kolleginnen und Kollegen sind dazu angehalten, bei den Stadtbahnen an den Haltestellen alle Türen zu öffnen. Sollte eine Kollegin/ein Kollege das einmal vergessen, bitten wir um Verständnis. Mehrere Jahrzehnte haben wir unserem Fahrpersonal nahegelegt, besonders im Winter, nicht alle Türen zu öffnen. Diese Gewohnheit legt man schwer über Nacht ab. Wir erinnern die Kolleginnen und Kollegen jetzt mehrmals täglich. Darüber hinaus bleiben im grünen TW6000 die ersten und die letzten Türen eines Zuges geschlossen.

Auch im Busbereich werden nach technischen Möglichkeiten die beiden hinteren Türen geöffnet. Manche Bustypen öffnen die letzte Tür jedoch immer nur auf Anforderung durch den Türtaster. Wir empfehlen deshalb, immer die mittlere Tür zum Ausstieg zu nutzen.

Sind das GVH Kundenzentrum, die Service- und Verkaufsstellen noch geöffnet?

Das GVH Kundenzentrum in der Karmarschstraße 30/32 hat weiterhin zu den regulären Zeiten geöffnet (Montag bis Freitag 09:30 bis 20:00 Uhr und Samstag 09:30 bis 18:00 Uhr).

Die regiobus Servicestelle befindet sich nun im GVH Kundenzentrum in der Karmarschstraße 30/32. Sie verkürzt bis auf Weiteres ihre Öffnungszeiten und ist von Montag bis Freitag zwischen 09:30 und 15:00 Uhr geöffnet.

Die regiobus Servicestelle am ZOB Neustadt kann von Montag bis Freitag zu folgenden Zeiten aufgesucht werden: 07:00-18:00 Uhr. Kurzfristige Änderungen dieser Öffnungszeiten erfahren Sie auf regiobus.de.

Aufgrund der von der Bundesregierung und den Regierungschefs der Bundesländer beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung von sozialen Kontakten kann es darüber hinaus bei weiteren Service- und Verkaufsstellen sowie Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen zu Einschränkungen und Schließungen kommen. Deshalb und um möglichst wenig Publikumsverkehr zu haben und damit übergeordneten Empfehlungen zu folgen, raten wir dazu, Fahrkarten vorzugsweise in der GVH App oder an Fahrkartenautomaten zu kaufen.

Was ist mit Fahrausweisprüfungen?

Bei den Fahrausweisprüfungen haben wir entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Fahrgäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getroffen. Wir minimieren die möglichen Risiken, aber der Betrieb muss weiterhin finanziert werden.