Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Coronavirus und den GVH:

Muss ich jetzt einen Mund-Nasenschutz in Bus und Bahn tragen? Wo bekomme ich den her?

Seit Montag, 27. April, müssen alle Fahrgäste im Öffentlichen Personennahverkehr einen Mund-Nasenschutz tragen. Entsprechend der Verordnung müssen dafür nicht zwingend Masken genutzt werden. Eine Bedeckung der Mund-Nasen-Partie durch ein Tuch oder einen Schal ist ausreichend. Davon ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr sowie Personen, deren Erkrankung das Tragen einer Maske nicht möglich macht. Zum Schutz aller Mitfahrenden bitten die Verkehrsunternehmen des GVH sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Der GVH kann seinen Fahrgästen keine Masken zur Verfügung stellen. Der Mund-Naseschutz muss bereits vor dem Einstieg, beim Warten an der Haltestelle getragen werden.

Gibt es auch Änderungen beim Nachtverkehr?

regiobus stellt in den Novemberwochenenden die sogenannten Nachtliner- sowie Ruftaxi-Verkehre (nachts) ein. Diese Linien verkehren üblicherweise in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag in der Zeit zwischen 01:00 und 05:00 Uhr. Bei der ÜSTRA entfällt ebenfalls im November der sogenannte Nachtsternverkehr im Bus- und Stadtbahnbereich. Der letzte "Kröpcke-Anschluss" für die Stadtbahnen vor Betriebsschluss fährt um 00:45 Uhr ab. 

Warum werden in den Bahnen und Bussen nicht alle Türen geöffnet?

Unsere Kolleginnen und Kollegen sind dazu angehalten, bei den Stadtbahnen an den Haltestellen alle Türen zu öffnen. Sollte eine Kollegin/ein Kollege das einmal vergessen, bitten wir um Verständnis. Mehrere Jahrzehnte haben wir unserem Fahrpersonal nahegelegt, besonders im Winter, nicht alle Türen zu öffnen. Diese Gewohnheit legt man schwer über Nacht ab. Wir erinnern die Kolleginnen und Kollegen jetzt mehrmals täglich. Darüber hinaus bleiben im grünen TW6000 die ersten und die letzten Türen eines Zuges geschlossen.

Auch im Busbereich werden nach technischen Möglichkeiten die beiden hinteren Türen geöffnet. Manche Bustypen öffnen die letzte Tür jedoch immer nur auf Anforderung durch den Türtaster. Wir empfehlen deshalb, immer die mittlere Tür zum Ausstieg zu nutzen.

Könnt ihr mir meine Monatskarte/meine Fahrkarte erstatten?

Der GVH bietet Abonnentinnen und Abonnenten eine besondere Kulanzregelung an. Alle Informationen finden Sie hier. Bitte beachten Sie, dass die Verkehrsunternehmen im GVH zurzeit an verschiedensten Themen arbeiten, um den Öffentlichen Personennahverkehr aufrechtzuerhalten. In diesen Zeiten geht es vorrangig um die Aufrechterhaltung des Betriebes und die Entlastung der Fahr- und Servicepersonale.

Sind das GVH Kundenzentrum, die Service- und Verkaufsstellen noch geöffnet?

Das GVH Kundenzentrum in der Karmarschstraße 30/32 hat weiterhin zu den regulären Zeiten geöffnet (Montag bis Freitag 09:30 bis 20:00 Uhr und Samstag 09:30 bis 18:00 Uhr).

Die regiobus Servicestelle befindet sich nun im GVH Kundenzentrum in der Karmarschstraße 30/32. Sie verkürzt bis auf Weiteres ihre Öffnungszeiten und ist von Montag bis Freitag zwischen 09:30 und 15:00 Uhr geöffnet.

Die regiobus Servicestellen am ZOB Neustadt und ZOB Wunstorf können von Montag bis Freitag zu folgenden Zeiten aufgesucht werden: ZOB Neustadt: 07:00-18:00 Uhr und ZOB Wunstorf: 08:30-12:00 Uhr bzw. 12:30-16:00 Uhr. Kurzfristige Änderungen dieser Öffnungszeiten erfahren Sie auf regiobus.de.

Aufgrund der von der Bundesregierung und den Regierungschefs der Bundesländer beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung von sozialen Kontakten kann es darüber hinaus bei weiteren Service- und Verkaufsstellen sowie Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen zu Einschränkungen und Schließungen kommen. Deshalb und um möglichst wenig Publikumsverkehr zu haben und damit übergeordneten Empfehlungen zu folgen, raten wir dazu, Fahrkarten vorzugsweise in der GVH App oder an Fahrkartenautomaten zu kaufen.

Was ist mit Fahrausweisprüfungen?

Bei den Fahrausweisprüfungen haben wir entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Fahrgäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getroffen. Wir minimieren die möglichen Risiken, aber der Betrieb muss weiterhin finanziert werden.