Nach Brand in Eldagsen

27.12.2014

Fahrplan sicher: Große Hilfsbereitschaft

Die RegioBus Hannover kann ihren Fahrgästen nach dem verheerenden Brand auf dem Betriebshof Eldagsen Entwarnung geben: Der Linienverkehr kann unbeeinträchtigt fortgeführt werden, die Fahrpläne sind gesichert. Das ist das Ergebnis einer Sitzung, an der u.a. der Geschäftsführer sowie Betriebs-, Werkstatt- und Fahrdienstleiter am heutigen Samstag teilnahmen.

„Ich bin zunächst froh und erleichtert darüber, dass bei dem Feuer keine Menschen zu Schaden gekommen sind“, betont RegioBus-Geschäftsführer Georg Martensen, der seinen Weihnachtsurlaub abgebrochen hat. Auch andere Mitarbeiter haben sich spontan aus Urlaub und Wochenendfreizeit gemeldet, um ihre Hilfe anzubieten. Unterstützung erfährt die RegioBus außerdem von Sub- und Partnerunternehmen wie z.B. der üstra AG, der Leo Lautenbach GmbH aus Hannover sowie der Firmen DAU Bus GmbH und Reisedienst Rinder GmbH aus Barsinghausen. Diese stellen der RegioBus Hannover zusätzliche Busse und Infra-struktur zur Verfügung. „Ich bin überwältigt von der Welle der Hilfsbereit-schaft, die wir momentan erfahren“, unterstreicht Martensen. Sein aus-drücklicher Dank gilt neben den Einsatzkräften vor allem den RegioBus-Mitarbeitern vor Ort, die sich nach dem Unglück unermüdlich eingesetzt hatten, um den Fahrbetrieb aufrecht zu erhalten. Am 2. Weihnachtstag und am Wochenende gab und gibt es insofern keine Ausfälle im Linienbetrieb.

Der Verkehr in der kommenden Woche wird ebenfalls so angeboten, wie er im Fahrplan steht – und im Moment sind alle Beteiligten zuversichtlich, auch die Schülerbeförderung ab dem 6. Januar planmäßig gewährleisten zu können.  

Bei dem Feuer in der Nacht zum 26. Dezember 2014 waren auf dem Gelände des Betriebshofs die Lackierhalle, die Waschhalle und die Busabstellhalle vernichtet worden. Nach jetziger Erkenntnis gingen 20 Linien- und drei Reisebusse in Flammen auf.

Die Schadenshöhe bewegt sich im unteren zweistelligen Millionenbereich, muss aber noch  genau ermittelt werden. Gleiches gilt für die Brandursache. Experten der Polizei werden die Untersuchungen voraussichtlich am Montag aufnehmen.

Um den von Eldagsen aus gesteuerten Linienverkehr aufrechterhalten zu können, verlagert das Unternehmen Personal und Material auf andere Standorte. Ca. 20 Fahrzeuge werden weiterhin vom Springer Stadtteil aus starten. Die anderen Betriebshöfe der RegioBus z.B. in Wunstorf und Neustadt werden genauso genutzt wie externe Standorte von Subunternehmen und dem Partner üstra. Unterstützung erfährt die RegioBus Hannover zudem von der Pattenser Firma Carnehl GmbH – diese stellt der RegioBus ihre Waschhalle zur Verfügung, um die Linienbusse regelmäßig reinigen zu können.

Der Betriebshof in Eldagsen ist mit mehr als 160 Mitarbeitern der größte von insgesamt fünf RegioBus-Standorten in der Region Hannover. 64 Linien- sowie 5 Reisebusse waren bis zu dem Brand auf dem Betriebshof Eldagsen stationiert.