GVH beteiligt sich an deutschlandweiter Studie zu multimobilen Trends

04.02.2015

Onlinebefragung: Teilnehmer gesucht!

Marktforschung hilft dem Großraum-Verkehr Hannover (GVH), die Bedürfnisse seiner Fahrgäste besser kennenzulernen und sein Angebot darauf abzustimmen. Aus diesem Grund beteiligt sich der GVH an einer städteübergreifenden Studie der Marktforschungsunternehmen infas und InnoZ. Im Rahmen der Erhebung sollen neue Trends im Mobilitätsverhalten der Menschen aufgespürt werden – hierfür werden Teilnehmer aus dem GVH-Gebiet gesucht. 

Gefragt sind sogenannte multimobile Menschen, also Personen, die im Alltag mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Neben der Fahrt mit Bus und Bahn sollten die Teilnehmer neue Mobilitätskonzepte oder –technologien wie Carsharing, Elektroautos oder Leihfahrradsysteme nutzen.

Im Fokus der Studie stehen die Bedürfnisse und Erwartungen der Teilnehmer an die neuen Angebote. Welche Trends sind im Alltag angekommen? Zu welchen Anlässen werden die Angebote genutzt? Wie werden sie bewertet und was lässt sich noch verbessern?

 

Befragung per Internet und Smartphone

Die Erhebung besteht aus einer kurzen Online-Befragung auf der Internetseite www.infas.de/gvh, anschließend werden die Teilnehmer gebeten, ihr Mobilitätsverhalten über 14 Tage zu beobachten und festzuhalten. Dazu stehen eine speziell entwickelte Smartphone-App sowie Online-Tagebücher zur Verfügung, die auch ohne Smartphone verwendbar sind.

 

Information und Anmeldung

Teilnehmer aus dem GVH Gebiet melden sich im Internet auf www.infas.de/gvh an. Als Dankeschön für ihr Engagement erhalten alle Teilnehmer von infas und InnoZ eine kleine Aufmerksamkeit, zudem bekommen die Befragten bereits vor der Veröffentlichung der Studie eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse.

 

Die Studie

Das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft aus Bonn ist eines der renommiertesten Sozial- und Marktforschungsinstitute in Deutschland. Ein inhaltlicher Schwerpunkt ist der Verkehrsbereich, der sich seit vielen Jahren mit der Alltagsmobilität der Menschen und zukunftsweisenden Entwicklungen beschäftigt.

 

Das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) hat seinen Sitz in Berlin und befasst sich aus wissenschaftlicher Perspektive in interdisziplinären Forscherteams mit allen Formen der neuen Mobilitätsangebote.

Die Studie entsteht In Kooperation mit 13 Verkehrsunternehmen und -verbünden sowie dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VdV).

 

Datenschutz

Der Schutz der Teilnehmerdaten ist den Marktforschern sehr wichtig. Es werden die neuesten Verschlüsselungstechnologien genutzt, um die größtmögliche Sicherheit bei der Datenübertragung zu gewährleisten. Zudem garantieren infas und InnoZ den Teilnehmern den vollständigen Einblick in alle über sie erhobenen Daten und bieten die Möglichkeit, diese komplett oder tageweise zu löschen. Ein Widerspruch gegen die Verwendung der Daten ist jederzeit möglich. Sie werden ausschließlich bei infas gespeichert, nicht an Dritte weitergegeben und nur in anonymisierter Form ausgewertet. Das Vorgehen wurde durch externe Datenschutzbeauftragte geprüft und für gut befunden.