Angebot für kleine und mittlere Unternehmen: Mit der neuen GVH JobCard entspannt und günstig zur Arbeit

08.05.2015

GVH und AGA präsentieren neue JobCard

Ohne Stau und Stress zur Arbeit: Seit 1992 können größere Unternehmen ihren Mitarbeitern mit dem GVH FirmenAbo eine vergünstigte Nutzung von Bus und Bahn im Geltungsbereich des Großraum-Verkehr Hannover (GVH) ermöglichen. Mehr als 200 Firmen und 44.000 Mitarbeiter nutzen bereits das Firmen- oder das SammelBestellerAbo des GVH. Beiden Angeboten liegt eine Nutzerzahl von mindestens 50 zugrunde. Das FirmenAbo wird für alle Mitarbeiter eines Unternehmens abgeschlossen; die Rabattierung liegt - abhängig vom Standort - bei bis zu 72 Prozent für den Einzelnen. Das SammelBestellerAbo müssen dagegen nicht alle Angehörigen einer Firma abschließen; im Vergleich zur MobilCard im Abo können bis zu 24 Prozent gespart werden.

Das Erfolgsmodell wird nun ausgeweitet: Mit der JobCard gibt es im GVH Bereich ab sofort ein Angebot speziell für kleine und mittlere Unternehmen, die die für das Firmen- und SammelbestellerAbo erforderliche Mindestzahl von 50 Abonnements nicht erreichen. Bereits ab zehn Abonnements ist die JobCard bestellbar. Unternehmen mit geringerer Mitarbeiterzahl haben die Möglichkeit, mit anderen Firmen zu kooperieren.
Mit der JobCard können Arbeitnehmer ebenfalls bis zu 24 % gegenüber der MobilCard im Abo einsparen. Der Arbeitgeber profitiert von steuerlichen Vorteilen und leistet einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. „Die JobCard ist ein hervorragendes Instrument, um den Wirtschaftsstandort Region Hannover noch attraktiver zu gestalten“, sagte Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover. „Firmen sparen unter anderem teuren Parkraum für Pkw, wenn sie sich an diesem Modell beteiligen.“

Unternehmensverband übernimmt Kundenakquise und Betreuung

Möglich geworden ist die JobCard dank einer Kooperation des GVH mit dem AGA Norddeutscher Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung. Der Verband steht dem GVH bei der Umsetzung des neuen Produkts aktiv zur Seite: Das JobCard-Team der AGA Service GmbH berät von seiner Servicestelle an der Berliner Allee 7 in Hannover aus interessierte Unternehmen und betreut die JobCard-Kunden. „Mit der JobCard zeigen wir ein Herz für Pendler. Wie erfolgreich eine JobCard sein kann, haben wir quasi als Testlauf schon einmal in Hamburg ausprobiert – mit einem überwältigenden Erfolg. Hier sind der Mittelstand und damit Tausende Berufspendler umgestiegen“, berichtet AGA-Hauptgeschäftsführer Volker Tschirch im Hinblick auf die gemeinsame „ProfiCard“ im Hamburger Verkehrsverbund (HVV), nach deren Vorbild die JobCard entwickelt wurde. Seit 2008 konnte allein der AGA zusätzlich 19.000 Angestellte mit der "ProfiCard" versorgen. Alle Informationen rund um die JobCard finden Sie auf der Internetseite vom AGA sowie hier.

GVH JobCard: Maßgeschneiderte Lösung für Hannover

Ein ähnliches Erfolgsmodell soll nun auch die GVH Job Card werden. „Dank der guten Zusammenarbeit mit dem AGA ist es uns mit der JobCard gelungen, eine Lücke im GVH Angebot zu schließen. Wir offerieren kleinen und mittleren Unternehmen im Einzugsgebiet des GVH ein niedrigschwelliges Produkt“, resümiert Ulf Mattern, Geschäftsführer des GVH. Die Erfahrungswerte, die der AGA mit der HVV-ProfiCard sammeln konnte, seien in die Entwicklung eingeflossen, die Zugangsvoraussetzungen des Hamburger Kartenmodells – dort sind mindestens 20 Abonnements Voraussetzung – wurden bewusst für das hannoversche Pendant gesenkt. „Wir tragen so den individuellen Bedürfnissen in der Region Hannover Rechnung“, sagt Mattern.

Die ersten zehn Firmen, die sich für die JobCard entscheiden, werden vom GVH mit einem zusätzlichen Bonus belohnt: Pro bestellter JobCard erhalten die Unternehmen eine Eintrittskarte für den Erlebnis-Zoo Hannover. Als erstes Unternehmen unterzeichnete am 6. Mai 2015 der Geschäftsführer der hannoverschen Firma casusQuo einen JobCard-Vertrag.

Zum AGA

Der AGA Unternehmensverband vertritt die Interessen von 3.500 Mitgliedsunternehmen in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. In diesen meist mittelständischen Unternehmen sind rund 150.000 Mitarbeiter beschäftigt. Mit einem Jahresumsatz von 462 Milliarden Euro sind der Groß- und Außenhandel sowie der unternehmensnahe Dienstleistungssektor Schlüsselbranchen in Norddeutschland.