© ÜSTRA/Lampe

Noch mobiler: mit dem Fahrrad im GVH

Fahrrad und GVH – das passt prima zusammen! Sie planen einen Ausflug ins Grüne oder wollen nur einen Teil des Weges mit dem Rad zurücklegen? Kein Problem – nehmen Sie Ihr Rad einfach in unseren Bussen und Bahnen mit! Alle Verkehrsunternehmen des GVH bieten dafür in ihren Fahrzeugen spezielle Stellflächen an.

Grafik, in der angezeigt wird, wann und wo Fahrräder mitgenommen werden dürfen. Bei ÜSTRA, regiobus, DB, metronom, erixx, WestfalenBahn  und enno ist montags bis freitags von 08:30 Uhr bis 15:00 Uhr und von 19:00 Uhr bis 06:30 Uhr eine kostenlose Fahrradmitnahme gestattet. Außerhalb dieser Zeiten ist bei ÜSTRA und regiobus keine Fahrradmitnahme gestattet. Die Bahnunternehmen gestatten von 06:30 Uhr bis 08:30 Uhr und von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr die Fahrradmitnahme, wenn eine zusätzliche Einzel- oder 6er-Karte für eine Zone oder eine zusätzliche Monatskarte zum Ein-Zonen-Preis vorliegt. Bei allen Verbundpartnern ist samstags, sonntags und an Feiertagen ganztägig eine kostenlose Fahrradmitnahme gestattet.

In unserem kompakten Faltplan, den Sie auch im GVH Kundenzentrum erhalten, finden Sie ebenfalls alle oben aufgeführten Informationen zu den Mitnahmezeiten:

Bild von einer Frau, die mit ihrem Fahrrad in eine Stadtbahn einsteigt
Die Fahrradmitnahme ist in den Verkehrsmitteln aller Verbundpartner zu einheitlichen Zeiten kostenlos. © ÜSTRA/Arp

Preise

Die Mitnahme Ihres Fahrrades zu bestimmten Zeiten im GVH (Zonen ABC) kostenfrei: montags bis freitags von 08:30 bis 15:00 Uhr und von 19:00 bis 06:30 Uhr des Folgetages, ganztägig an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen! Zu den übrigen Zeiten können Sie in den Zügen von DB, metronom, enno, erixx oder WestfalenBahn Ihr Fahrrad mit einer zusätzlichen Fahrkarte (Einzel-, 6er-Einzel-, Tages- oder 6er-Tageskarte für eine Zone) befördern.

Nehmen Sie regelmäßig das Fahrrad mit, lohnt sich für Sie eine zusätzliche Monatskarte für eine Zone (A, B oder C). Für Fahrten im Regionaltarif (Zonen D-F) müssen Sie grundsätzlich eine Fahrradtageskarte des Niedersachsentarifs lösen.

Harmonisch mit dem Fahrrad in Bus und Bahn

Wir bitten unsere Fahrgäste Rücksicht aufeinander zu nehmen. Personen mit Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen haben in allen Verkehrsmitteln immer Vorrang vor Personen mit Fahrrad. Daher kann es gegebenenfalls dazu kommen, dass Sie die laufende Fahrt nicht bis zum geplanten Fahrtziel fortsetzen können, um den Zustieg für Personen mit Mobilitätshilfe oder Kinderwagen zu ermöglichen. Im Schienenverkehr (mit Ausnahme der Stadt- und S-Bahn) gibt es im Allgemeinen getrennte Bereiche für Rollstuhl und Fahrrad. Bitte beachten Sie die entsprechenden Symbole an den Türen.

Welche Regelungen für die Fahrradmitnahme im Einzelnen beim jeweiligen Verkehrsunternehmen gelten, erfahren Sie im Folgenden:

Detailbild von einem Fahrrad im Mehrzweckbereich der ÜSTRA Stadtbahn
Die Stadtbahnen der ÜSTRA bieten Platz für mehrere Fahrräder. © ÜSTRA/Lampe

In den Bussen und Stadtbahnen der ÜSTRA können bis zu drei Fahrräder mitgenommen werden – sofern sie die üblichen Maße nicht überschreiten. Sonderkonstruktionen wie Tandems werden nicht befördert. Klappräder gelten, wenn sie zusammengeklappt sind, als Handgepäckstücke und werden auf allen Linien und zu allen Zeiten ohne zusätzliche Fahrkarte mitgenommen.

Der Zustieg in die Stadtbahn ist an Hochbahnsteigen und in den Tunnelstationen möglich. Für Schäden, die anderen Fahrgästen entstehen –, zum Beispiel Verschmutzungen durch Fahrradketten – haftet die Radfahrerin oder der Radfahrer.

Bild vom Fahrradbus-Anhänger von regiobus mit Fahrrädern
Der Fahrradbus bietet auf seinem Anhänger Platz für 16 Räder. © regiobus/Przyklenk

In den Fahrzeugen von regiobus können bis zu zwei Fahrräder transportiert werden, sofern im hinteren Eingangsbereich ausreichend Platz ist. Fahrräder dürfen dabei nur in den gekennzeichneten Mehrzweckbereichen untergebracht werden und müssen während der Fahrt festgehalten werden. Falträder zählen zusammengeklappt als Handgepäck und werden immer transportiert.

In der Fahrradsaison von April bis Oktober bietet regiobus einen besonderen Service für Radausflüglerinnen und Radausflügler: Der Fahrradbus umrundet das Steinhuder Meer im Stundentakt und hat auf seinem Anhänger Platz für 16 Räder. Sie können mit Ihrem Fahrrad zu- oder aussteigen und so das Radfahren mit dem Busfahren verbinden. In den Sommermonaten ist der Fahrradbus täglich im Einsatz. Zu den anderen Zeiten verkehrt er an Wochenenden und Feiertagen. Weitere Informationen über den Fahrradbus.

Ihr Fahrrad können Sie in den Mehrzweckbereichen abstellen. Sie sind von außen mit Fahrradsymbolen gekennzeichnet. In den S-Bahn-Zügen befindet sich an jedem Ende ein Mehrzweckbereich. Bei den RE-Zügen gibt es spezielle Fahrradwagen. Zwischen April und Ende September werden dort die Sitze aus- und Fahrradständer eingebaut. Tandems und Sonderkonstruktionen werden nicht transportiert. Ist der Zug voll, besteht kein Anspruch auf Mitnahme.

Die metronom Züge bieten im Steuerwagen Stellplätze für Fahrräder. Während der Fahrradsaison von April bis Oktober gibt es zusätzlich einen umgebauten Mehrzweckwagen mit weiteren Fahrradstellplätzen, direkt hinter dem Steuerwagen. Zu erkennen sind diese Wagen an einem Fahrradsymbol. Die Fahrräder müssen während der Fahrt gesichert und das Gepäck abgenommen werden. Sie können nur mitgenommen werden, solange ausreichend Platz dafür ist.

Auch der enno hat in seinem geräumigen Mehrzweckbereich genug Platz für Fahrräder, Kinderwagen oder großes Gepäck. Und für E-Bikes gibt es eine kostenlose Ladestation in jedem Zug. Bitte steigen Sie mit dem Rad nur in die mit dem Fahrradsymbol gekennzeichneten Wagen des enno ein.

Die Züge von erixx besitzen einen Mehrzweckbereich, der Platz für mehrere Fahrräder bietet. Insgesamt können so bis zu zwölf Fahrräder transportiert werden. Die Räder müssen für den Transport mit Gurten gesichert werden, um eine sichere Fahrt zu gewährleisten.

Die Züge der WestfalenBahn verfügen über geräumige Mehrzweckabteile für Fahrräder. Der Einstiegsbereich für Fahrräder ist von außen mit einem Fahrradsymbol gekennzeichnet. Im Zug können Reisende ihr Fahrrad auf der markierten Fläche abstellen. In den Doppelstockzügen, die zwischen Braunschweig und Rheine bzw. Bielefeld fahren, stehen bis zu 15 Fahrradstellplätze bereit. In den Sommermonaten werden die Fahrradstellplätze in den genannten Zügen erhöht.

Reisegruppen (ab 5 Personen) mit Rädern melden sich mindestens 24 Stunden vor Reisebeginn bei der WestfalenBahn unter der Service-Telefonnummer 0521 55 77 77 55 oder per E-Mail (info@westfalenbahn.de) an.
Tandems und zusammengeklappte Fahrradanhänger werden ebenfalls transportiert, sofern der Platz nicht für klassische Fahrräder benötigt wird.

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